Religionsunterricht

Religionsunterricht an der Wetzlar-Schule

Der Religionsunterricht gehört zum Angebot der Weltanschauungsgemeinschaften, der im Rahmen des Berliner Schulgesetzes von unterschiedlichen Gruppen an den Berliner Schulen organisiert und verantwortet wird.

Der evangelische Religionsunterricht steht allen Kindern unabhängig von einer Zugehörigkeit zur evangelischen Kirche offen. Er beschäftig sich tatsächlich mit dem, was das sperrige Wort Weltanschauung im besten Sinne meint, nämlich mit dem Betrachten der Welt. Genau dies tun wir im Religionsunterricht, wir schauen uns die Welt aus unterschiedlichen Blickwinkeln an. Wir tauschen uns aus, kommen ins Gespräch, erweitern unseren Horizont, hören wie andere sich diese Welt dachten oder denken. Wir beschäftigen uns mit den immer wieder gestellten Fragen nach dem Woher, Wozu und Wohin. Dies geschieht im Laufe der Schuljahre anhand unterschiedlicher Themen und mit unterschiedlicher Intensität.

Während sich in der Schulanfangsphase der Unterricht zum Beispiel eher an der Bedeutung der Feste im Kirchenjahr orientiert, füllen sich diese im Laufe der Zeit zu immer umfangreicheren Themen. Die Fülle an biblischen Geschichten, die Frage nach Gott und auch die Beschäftigung mit den großen Religionen, denen wir in Berlin im Alltag begegnen, stehen in den höheren Klassen im Vordergrund.

Ein weiterer Schwerpunkt des evangelischen Religionsunterrichts ist die Beschäftigung mit dem Leben in einer Gemeinschaft zwischen Anpassung, Gemeinschaftssinn und Unabhängigkeit. Menschliches Miteinander muss geübt, gestärkt und manchmal auch analysiert werden. Dieses geschieht durch die Auswahl der Themen und durch die Arbeitsformen im Religionsunterricht in allen Klassenstufen. Beides soll den Kindern Spaß machen, denn schließlich handelt es sich um ein freiwilliges Unterrichtsfach.

Mit verschiedenen Projekten und Aktionen (z.B. das denkmal aktiv-Projekt im Schuljahr 2017/18 https://denkmal-aktiv.de/ Generationenprojekt mit der Blumhardt-, der Schulanfängergottesdienst für unsere Erstklässler, die Abschlussübernachtung in der Blumhardt-Gemeinde mit den 6. Klässlern) wird der Religionsunterricht spannend und abwechslungsreich gestaltet.

In den vergangenen Jahren hat die Mehrzahl der Kinder der Schule dieses Angebot genutzt. Sie bringen unterschiedliche Ansichten und religiöse Hintergründe mit ein und so können wir gemeinsam voneinander lernen, unabhängig welche Religionszugehörigkeit ein Kind hat.

Denn „im Religionsunterricht geht es nicht darum, eine Religion besser zu finden oder die eigene oder andere wegzuwischen, sondern übereinander und miteinander zu lernen.“   Schülerin, 8 Jahre

So könnte kurz und knapp der Religionsunterricht bei uns beschrieben werden.

K. Weinmann/R. Eigmüller